KONFERENZ - BERÜHRUNG IN KRANKHEIT
2. April 2025, Puck, Polen
Die Konferenz „Berührung in der Krankheit“ war eine Konferenz über MENSCHLICHKEIT. Über Sensibilität, Zärtlichkeit, Empathie und Feingefühl gegenüber anderen, aber auch gegenüber sich selbst – um beim Helfen nicht zu weit zu gehen. Darüber, worauf es bei Nähe und Fürsorge oft und nicht selten und als letztes Mittel ankommt, nämlich auf Berührung in ihren verschiedenen Erscheinungsformen. Über die Hilfe und Linderung, die durch Berührung entsteht. Über die Steigerung von Glück, guten Hormonen, Hoffnung und Erleichterung, die Berührung mit sich bringt. Professionell, freundlich, fürsorglich, unterstützend und manchmal sogar rettend und befreiend – Berührung.
Alle Redner und das Publikum verdienen Applaus. Jeden Tag. Weil sie, die Ärzte, Masseure, Krankenschwestern, tagein, tagaus für das Wohl des Patienten, das Wohl des Menschen kämpfen. Weil sie ihr Herz in das stecken, was neben guter und gut gewählter Medikation und medizinischer Versorgung entscheidend ist in der Behandlung: Liebe, Zärtlichkeit, Berührung, Nähe, Empathie.
Ich sprach über meinen Unfall, meine Klinikaufenthalte und die Empathie und Nähe von Freunden und medizinischem Personal, die ich in diesen Monaten erfahren habe. Ich sprach auch über die Folgen ihrer Abwesenheit, über das Trauma, das dadurch über viele Jahre vertieft wurde, und über den Weg zur Genesung von PTBS, der unter anderem durch Berührung geebnet wurde: die Berührung meiner Osteopathin. Eine Berührung, die mir Jahre der Gesprächstherapie erspart hat.
Organisiert wurde diese Konferenz von Agnieszka Kawula, Gründerin des Touch and Massage Institute https://agnieszkakawula.pl/ & Pucka Therapeutic Clinic. Agnieszka Kawula – Du teilst nicht nur Wissen und Herz, Du veränderst die Welt!
Einige der Sätze werden mir im Gedächtnis bleiben. Zum Beispiel die Tatsache, dass es manchmal nicht notwendig ist, zu motivieren oder zu überzeugen, sondern dass es „genügt“, zu begleiten und einfach DA zu sein.
Ich möchte den InitiatorInnen, RednerInnen und Gästen danken, dem Fernsehsender, der sich für das Thema interessierte, und den Menschen, die sich um die Technik, das Catering und andere Dienstleistungen kümmerten.
Agata Norek
Foto: Monika Galewska



