ÜBER DAS INSTITUT
Das Institut ist ein Raum für Bildung, Forschung, Kunst und Trauma-Arbeit.
Unsere Mission ist es, Menschen im Prozess der Heilung und Entwicklung zu unterstützen, zu verbinden und zu inspirieren – durch kreative und therapeutische Aktivitäten.
Wir unterstützen und verbinden Menschen durch:
• Kurse und Schulungen – vor Ort und online,
• Organisation von kunsttherapeutischen Workshops ARTrauma®,
• Aufbau einer Selbsthilfegruppe „Sicherer Raum“,
• Durchführung von Vorträgen und Begegnungen, auch online,
• Realisierung des Projekts „Schutzschilde“,
• den Podcast „Chirurgie der Seele“,
• Veröffentlichung von Büchern und Kunstalben,
• Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen – Podiumsdiskussionen, Seminaren, Konferenzen und Kongressen,
• Gastauftritte in anderen Podcasts,
• Teilnahme an Dokumentarfilmen.
Zeichnung, die den Genesungsprozess nach einem Schocktrauma dokumentiert, angefertigt von Agata Norek während ihres zweiten Aufenthalts in der psychosomatischen Klinik in Davos, Schweiz, 2023
Die Aktivitäten des Instituts basieren auf den Erfahrungen von Dr. Agata Norek – Künstlerin und Forscherin, Schöpferin der Methode ARTrauma® – sowie auf der Zusammenarbeit mit Fachleuten aus den Bereichen Traumatherapie, Medizin, Psychologie, Psychotherapie, Körperarbeit und Kunsttherapie.
„Meine Mission ist es, Menschen dazu zu inspirieren, ihre inneren Ressourcen zu entdecken, Emotionen auszudrücken und ihre Selbstwirksamkeit zurückzugewinnen – selbst dann, wenn der Kontakt zum Körper, zum Gedächtnis und zu den Gefühlen unterbrochen wurde.“
— Dr. Agata Norek, Gründerin des Instituts
„Zugang zu den am tiefsten verdrängten Emotionen, Gefühlen, Bildern und Erinnerungen zu finden, sie auszudrücken, zu benennen und in Worte zu fassen – das erwies sich als Weg der Befreiung.“
GESCHICHTE
Gründerin des Instituts ist Dr. Agata Norek, eine Künstlerin polnischer Herkunft und Absolventin der Akademie der Bildenden Künste in Kattowitz.
Im Jahr 2013 dokumentierte und fasste Agata Norek mit der Serie von 27 Kunstwerken „Schutzschilde“ ihren zehnjährigen Prozess der Heilung von einer komplexen Traumatisierung (cPTSD) und sexuellen Traumata zusammen.
In den Jahren 2002–2013 entwickelte sie – auf der Grundlage ihrer eigenen Erfahrungen – die innovative Methode ARTrauma®, die auf der Verwendung des Symbols des Schutzschildes im künstlerisch-therapeutischen Prozess beruht.
Mit der Zeit erwies sich diese Methode als wirksames Werkzeug nicht nur für Menschen mit traumatischen Erfahrungen, sondern auch für diejenigen, die mit verschiedenen emotionalen und existenziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.
Auch Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten nutzen die Methode ARTrauma® in ihrer Praxis.
Das Projekt „Schutzschilde“ fand Anerkennung bei internationalen Expertinnen und Experten – unter ihnen Psychotherapeut:innen, Psycholog:innen, Ärzt:innen, Politiker:innen und Medienvertreter:innen.
Am 18. Dezember 2013 erlitt Agata Norek einen schweren Verkehrsunfall – während sie mit dem Fahrrad unterwegs war, wurde sie von einem Lastwagen angefahren.
Infolge des Unfalls unterzog sie sich 16 Operationen und verbrachte 5 Monate in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken.
Neun Jahre lang kämpfte sie mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), von der sie sich in den Jahren 2022–2023 während mehrmonatiger Aufenthalte in einer psychosomatischen Klinik in der Schweiz erholte.
Ihren Heilungsweg dokumentierte sie in über 250 Sprachaufnahmen sowie zahlreichen Skizzen und Zeichnungen, die während der Therapie entstanden.
Aus der Verbindung ihrer langjährigen Erfahrungen – der Bewältigung einer frühkindlichen, einer Schock- und einer medizinischen Traumatisierung – entstand die Idee zur Gründung des Instituts.
Sein Ziel ist es, Wissen zu verbreiten, Bildung zu fördern und Menschen im Prozess der Heilung von posttraumatischem Stress (cPTSD & PTBS) zu unterstützen, durch die Verbindung von Kunst, Wissenschaft und therapeutischer Praxis.
Das Institut hat seinen Sitz in Luzern (Schweiz) und ist eine Fortsetzung des in Augsburg (Deutschland) gegründeten und in den Jahren 2012–2019 tätigen Vereins „Shields Against Violence – SAV e.V.“
Eine Zeichnung, die den Prozess der Heilung von einem Schocktrauma dokumentiert, wurde von Agata Norek während ihres Aufenthalts in der psychosomatischen Klinik in Davos (Schweiz) im Jahr 2023 geschaffen.